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Es besteht die Gefahr, dass ich Sie mit den folgenden - gut
gemeinten - Zeilen
langweile, oder Sie gar meinen könnten, wir würden dieses
Programm ungern verkaufen.
"Que nenni, cher lecteur, que nenni ! Ganz im Gegenteil! Wir
verkaufen es gerne! Es ist fast unser "liebstes" Programm! Schon
allein des Umsatzes und der Beschäftigung wegen! Aber ... ! Wir
wollen es verkaufen, und nicht "andrehen"!
Über die so genannten "Vollimmersionskurse" und "totalen
Sprachbäder" kann man leider viel Unsinniges und auch manchmal
Unwahres lesen! Oft werden sie angeboten als die einzige,
"wahre" Lösung zum schnellen, leichten und mühelosen Erwerb von
Fremdsprachenkenntnissen!
Erwerben, lernen können? ...
Ja! Ohne Zweifel! Jeder kann das! Sogar ohne Kurse, wenn man
genügend Zeit und fremdsprachliche Kommunikationsmöglichkeiten
hat.
Leicht und mühelos? ... Nein! Keiner kann das! ...
Schon gar nicht, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht!
Eigentlich ist die "Rechnung" simpel : Je kürzer die Zeit und je
höher die tägliche Stundenzahl, umso anstrengender der Kurs!
Klingt doch logisch? Ist es auch! Volltageskurse und besonders
Immersionsprogramme bedeuten harte Arbeit, vollen Einsatz!
Besonders, wenn sie "was bringen sollen"!
Es sei denn, Sie besitzen schon gute, bis sehr gute
Vorkenntnisse in der Fremdsprache und können oder wollen sich
ein wenig Luxus leisten.
Dann können diese "Hammerkurse" tatsächlich zum Spaß und
Vergnügen werden.
Dann können Sie voll eintauchen in die fremde Sprache und
Kultur!
Dann können Sie Ihren fremdsprachlichen
Kommunikationsfertigkeiten noch den letzten Schliff geben!
Ausbauen, erweitern. Noch "flüssiger" werden. Sich in der
Fremdsprache bewegen, wie in der eigenen.
Nur, ... brauchen Sie als Fortgeschrittener dann wirklich
noch ein solches Programm?
Ehrlich gesagt, nein! Ein normaler, vorkenntnis- und
bedarfsbezogener Kurs, eventuell mit einigen außerschulischen,
sozial-integrativen Programmerweiterungen, würde vollauf
genügen.
Volltageskurse mit täglich 8 vollen Zeitstunden oder mehr, sowie
Immersionskurse sollten nur nach eingehender individueller
Bedarfsanalyse und
persönlicher Rücksprache
mit der durchführenden Schule in Betracht gezogen werden.
Für
fortgeschrittene Kenntnisstufen sind
echte Immersionsprogramme
Luxus, den man sich leisten kann und will und den man
auch genießt!
Für Elementar- und
Mittelstufen
bietet diese Art von Kursen eine reelle Möglichkeit in
kürzest möglicher Zeit solide, komplexlos einsetzbare und
funktionelle Sprachkenntnisse zu erwerben. Sie sind jedoch dann
alles Andere als ein "Spaziergang" oder "Ferienkurs"!
Für
echte Anfänger sind diese Programme absolut
ungeeignet und nicht zu empfehlen! Sollte der Bedarf am
Erwerb fremdsprachlicher Kommunikationsfähigkeiten tatsächlich
so kurzfristig und dringend sein, dass diese Art von Kursen in
Betracht gezogen werden muss, dann empfehle ich immer einen
"Starterkurs" (mindestens 1 Woche) mit geringerer Stundenzahl
zum "Anwärmen" und Vorbereiten!
Es gibt keine Wunderkurse oder
super-hyper-trichter Lernmethoden, mit denen man
spielerisch, mühelos, oder gar unter Hypnose, einfach mal auf
die Schnelle, so in drei bis vier Wochen, eine neue Sprache
erlernen könnte! Auch mit einem noch so langen, noch so teueren
Immersionsprogramm geht das nicht!
Auch unser IMPACT Programm ist
ein Immersionskurs, noch dazu ein echter! Aber Wunder kann
dieses Programm auch nicht bewirken! Leider!
Es kann hart, rauh und stressig
werden.
Es steht für tägliche, stundenlange Konzentration und vollen
Einsatz von morgens bis abends, ohne "Fluchtmöglichkeiten"!
Es bedeutet harte Arbeit, oft eng an den Belastungsgrenzen!
Es verlangt Ausdauer, Durchstehvermögen und Hartnäckigkeit!
Über 12 lange Stunden pro Tag!
Vom - frühen - Frühstück bis zum Abendessen, und sogar manchmal
noch danach
und immer nur Französisch! Manchmal sogar mit 2 oder 3 Trainern
gleichzeitig.
Und das über sieben Tage ohne Unterbrechung!
Nach einem solchen Kurs wären ein paar Tage
Urlaub wohlverdient ... im Sprachland natürlich, versteht sich!
;-))
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